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TEMPORÄR

Die zeitliche Wandelfähigkeit bildet die Basis landschaftlichen Denkens und Entwerfens. In Prozessen der Planung vermag die experimentelle temporäre Intervention einen Anstoss für weitere Entwicklungen zu bilden. Das Unfertige, Offene des Entwurfs changiert dabei zwischen dem Vorhandenen und dem Zukünftigen mit ungewissem Ausgang. Das Temporäre kann im Prozessverlauf verworfen oder aber als landschaftliches Narrativ weiterverfolgt und in spätere Überarbeitungen einbezogen werden. Den Kopf freimachen, die Norm verlassen, den temporären Versuch wagen und Möglichkeitsräume schaffen!

T1 | Bad Ischl 

Gartenpaare

Ein Themengartenpaar - der Gräsergarten für den Bereich Sissipark und der Rosengarten für den Kaiserpark - waren Gegenstand eines Wettbewerbs für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl, den zwoPK gewinnen und umsetzen konnte. Ziel war es, die beiden Gärten konzeptiv und formal derart in die bestehenden Parkanlagen einzubinden, dass eine Nutzung über die temporäre Veranstaltung der Gartenschau hinaus möglich ist. 

T1 | Bad Ischl 

Gräsergarten - "Habe die Ähre"

Die große Bandbreite von Gräsern und ihre standortökologischen und kulturellen Verwendungsbereiche sind zentrales Thema des Gartens. Er gliedert sich in die Bereiche Ziergräser, Urgetreide und Energiegräser und umfasst trockene bis feuchte Standorte. Das Rückgrat des Gartens bildet die ehemalige Uferverbauung des Kaltenbaches, die in diesem Abschnitt erhalten bleibt und als Feuchtestandort für Reisanbau umgenutzt wird. Stahlrohrrahmen markieren den Ort und verweisen auf den ehemaligen Verlauf des Kaltenbaches.

T1 | Bad Ischl 

Rosengarten - "Küss die Hand"

Ein ruhiger, märchenhafter und paradiesischer Ort, umschlossen von Rosen- und Naschhecken inmitten des Kaiserparkes lädt zum Verweilen, zur Rast, zum Träumen.
Der Rosengarten lagert sich an das Gebäudeensemble der ehemaligen Gärtnerei an. Die Rahmung des Gartens aus dichten Wildrosen- und Naschhecken verleiht Geborgenheit. Das Innere gliedert sich in streifenförmige Pflanzbeete mit Beetrosen, Stockrosen, Strauch- und Kletterrosen. Pergolakonstruktionen markieren die Zugänge und bilden den zentralen Aufenthaltsbereich.

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T2 | Seestadt Aspern

Impuls- und Zwischennutzung

Von der Wien 3420 wurde für die Seestadt Aspern der Weg beschritten, den Prozess der Stadtwerdung mit unterschiedlichen Projekten frühzeitig sichtbar zu machen. Diese Strategie wurde von Beginn an offensiv kommuniziert, das Areal bespielt und die Menschen in die Seestadt auf die Baustelle eingeladen. Zwischennutzung soll sozial nutzbar sein, (Stadt)Geschichten produzieren und erzählen, sowie die Verwertung des Gesamtprojekts fördern. Nach fünf Jahren Zwischennutzung kann ein positives Resümee gezogen werden. Durch den Willen zum Experiment, zur Diskussion und zur Teilhabe weht hier ein angenehm frischer Wind.

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Seestadtpier

Der Seestadtpier als intelligente Erdmiete: Den Vordergrund des U-Bahn Blicks zur Seestadt bildet kurz vor der Endstation eine temporäre Erdskulptur aus dem Aushubmaterial der ersten Bauetappe. Über Holzstege und Aussichtsplattformen erschlossen, markiert sie die zukünftige Bebauungskante am See. Es ist eine landschaftliche Inszenierung des Blicks. Durch den Bau wird die Geschichte von der Integration ausgrenzungsgefährdeter Jugendliche erzählt: an der Schnittstelle von Arbeitsmarktpolitik und Landschaftsarchitektur werden im Projekt greenlab Jugendliche motiviert, sich fit für den Arbeitsmarkt zu machen und ein Stück Stadt mitzubauen.

 

Leitsystem

Um den Besuchern, Spaziergängern, Baufirmen, Investoren und allen anderen den Weg zu weisen, gibt es seit April 2012 ein einfaches, flexibles Leitsystem. Die grünen "Aufsitzer" auf den Stegelementen zeigen aber nicht nur wichtige Punkte an, du kannst dich auch draufsetzen und vom langen Weg erholen...

 

Rollbahn

Die Rollbahn als Logistikcenter: Das bauliche Relikt der ehemaligen Rollbahn fungiert als logistischer und infrastruktureller Ankerpunkt der Zwischennutzung. In einer ersten Phase haben sich die Pioniere der Seestadt versammelt, die kulturelle Bespielung hatte hier ihren Schwerpunkt und setzte mit der Fabrik und Flederhaus einen baulichen Akzent. Mittlerweile ist die Rollbahn zu einem präurbanen Boulevard mit Informations-, Bewegungs- und Dienstleistungsangeboten geworden, der als Alltagsweg von den ersten bezogenen Quartieren zur U-Bahn barrierefrei funktioniert.

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ZwoPK Landschaftsarchitektur
RODE SCHIER WAGNER OG
Technisches Büro für Landschaftsplanung
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